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Fräsen einer Slotbahn

Das Fräsen der Slotbahn ist, wenn man weiß wie, ziemlich einfach. Natürlich habe ich mir erst einmal eine MDF Platte aus der Restekiste im Baumarkt gekauft. Aller Anfang ist schwer. Freihand fräsen funktioniert mal so überhaupt nicht. Auch mit einem Fräszirkel ist es eher umständlich, weil man bei öffnenden und schließenden Kurven ständig den Kreismittelpunkt anpassen muss. Weiterhin besteht die Gefahr, dass man die Kurve ein paar Millimeter zu weit fräst und man später unsaubere Übergänge bekommt. Es musste also eine Frässchablone her. Nun hatte ich keine Lust mir für jede Kurve weitere Holzplatten zu kaufen und diese dann halbwegs vernünftig auf Maß zu bringen. Am besten wäre eine Schablone, die wie die Carreraschienen aus kleinen Stücken besteht und ich nach Bedarf zusammenstecken kann. Also warum nicht einfach Carreraschienen als Schablone nehmen?

Nach ein paar Probefräsungen sah meine Testplatte ungefähr so aus:

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Das mit den Carreraschienen funktionierte erstaunlich gut, so dass ich mich an die erste Kurve gewagt habe. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:
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In die Schienen habe ich jeweils zwei 3 mm große Löcher gebohrt. Als Position der Löcher habe ich den Mittelstreifen gewählt. Festgeschraubt habe ich die Schienen dann mit 3x16er Schrauben. Die Löcher auf der MDF-Platte sind kaum zu sehen und lassen sich im Anschluss ganz einfach verspachteln.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ich jeweils die erste und letzte Schiene auf einer Platte angeschraubt lassen kann. So habe ich über die gesamte Bahn hinweg immer saubere Übergänge.

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